Die neusten Nachrichten um unsere Wehr
11.04.2009 - BRANDSCHUTZ: Aus für kleine Osterfeuer
Warnstufe III lässt lediglich zentrale Veranstaltungen zu
BELZIG - Beim Entzünden der Osterfeuer ist heute und morgen höchste
Vorsicht walten zu lassen. Darauf haben die lokalen Ordnungsbehörden hingewiesen.
Im gesamten Landkreis Potsdam-Mittelmark herrscht nämlich hohe Waldbrandgefahr.
Warnstufe III ist ausgerufen.
„Unter diesen Umständen sind ausschließlich die zentralen Stellen zugelassen, wo
die freiwilligen Feuerwehren mit Löschfahrzeug anwesend sein sollten“, hat Marion
Jahn vom Ordnungsamt Brück am MAZ-Telefon gesagt. Die semioffiziellen Osterfeuer,
die von Bewohnern einer Straße oder von Vereinen beantragt wurden, sind praktisch
tabu. Denn sie dürfen maximal bei Warnstufe 1 entfacht werden. „Selbst dann
sind genügend Löschmittel vorzuhalten, die Stapel dürfen die genehmigte Größe
nicht überschreiten und das richtige Ablöschen von Flammen und Glut ist zu
beaufsichtigen“, mahnt die Amtsleiterin.
Das Ministerium für Umwelt, ländliche Entwicklung und Verbraucherschutz hat darauf
hingewiesen, dass ausschließlich naturbelassenes Holz abzubrennen ist. Abfälle
gehören nicht in die Flammen.
Waldbrandwarnstufe im Internet: www.luis.brandenburg.de
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
12.03.2009 - Brennendes DIXI
Brück; Buchenweg
Ein Anwohner bemerkte gestern Nacht den Brand einer DIXI- Toilette im Buchenweg
und informierte daraufhin Polizei und Feuerwehr.
Trotz des schnellen Löscheinsatzes brannte das WC bis auf das Holzgestell
vollständig nieder. Dadurch entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert
Euro.
Eine Gefahr für Personen oder umliegende Gebäude konnte ausgeschlossen werden. Wie
es zu dem Brand kam, ist derzeit noch unklar.
Die Kripo in Belzig ermittelt in diesem Fall.
Quelle: www.internetwache.brandenburg.de
22.12.2008 - Thomas Wachs hofft, dass dem Brandstifter von Borkheide bald das Handwerk gelegt wird.
Brenzlige Situation
Die erneute Brandstiftung in Borkheide gibt Anlass zur Sorge. Zum dritten Mal
innerhalb von nur vier Monaten stand ein Haus in Flammen. Wieder traf es mitten in
der Nacht ein unbewohntes Gebäude, wieder waren keine Personen unmittelbar in
Gefahr. Nach einem Zufall sieht dies wohl nicht mehr aus.
Auch wenn der Borkheider Ortswehrführer Sascha Hohenstein nach der zweiten
Brandstiftung im Oktober zu Recht noch nicht von einer Serie sprechen wollte,
müssen die Überlegungen nun wohl doch in diese Richtung gehen. Das ist besonders
prekär – waren die Bewohner der Waldgemeinde doch bereits im Jahr 2000 durch eine
verheerenden Serie von 17 Bränden verunsichert worden. Erst brannten damals
Waldstücke, dann Bungalows und Häuser und letztlich eine Tischlerwerkstatt. Der
Schaden war enorm. Kurze Zeit später war ein damals 19 Jahre altes Mitglied der
freiwilligen Feuerwehr als Brandstifter überführt worden.
Die Polizei ist also gut beraten, ihre Ermittlungen zu intensivieren, damit dem Ort
weitere Feuer und womöglich wieder größere Schäden erspart bleiben. Auch in der
Bevölkerung ist indes nun wohl wieder eine besondere Wachsamkeit angebracht, damit
dem Feuerteufel möglichst schnell das Handwerk gelegt werden kann.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
22.12.2008 - KRIMINALITÄT: Dritte Brandstiftung in Borkheide
BORKHEIDE - Erneut hat gestern in der Waldgemeinde ein unbewohntes Haus in
Flammen gestanden. Wie schon in zwei ähnlichen Fällen Ende September und Anfang
Oktober geht die Kriminalpolizei von Brandstiftung aus. Personen wurden auch im
jüngsten Fall nicht gefährdet.
Diesmal war in einem seit gut zwei Jahren leer stehendes Wohnhaus am Tränkeweg
gezündelt worden. Die Flammen wurden gestern um 3.30 Uhr entdeckt. Zur
Brandbekämpfung kamen Feuerwehren aus Brück, Borkheide und Borkwalde zum Einsatz.
Ein ähnliches Bild hatte sich am 9. Oktober gegen 22.30 Uhr geboten. An dem
Donnerstag war an der Akazienallee in einem wegen Sanierungsarbeiten unbewohnten
Haus ein Bett angezündet worden. Drei Wochen davor, am 21. September um 4.35 Uhr,
war in der Neuendorfer Straße der Waldgemeinde ein nicht mehr genutzter Bungalow
in Brand gesetzt worden.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
18.12.2008 - LKW rammt Schilderwagen - zwei Verletzte
BAB 9; zwischen AS Brück und AS Niemegk
Gestern Nachmittag kam es auf der Autobahn zu einem schweren Verkehrsunfall.
Ein 21-jähriger Mittelmärker steuerte langsam fahrend einen Mercedes - LKW der
Straßenmeisterei, da auf der Fahrspur in Richtung Leipzig Arbeiten an den
Leitpfosten durchgeführt wurden. Obwohl der Laster deutlich gekennzeichnet war,
bemerkte ein 40-jähriger Sachse dies offensichtlich nicht aufmerksam genug. Dieser
näherte sich von hinten in einem Volvo - Sattelzug dem „Hindernis", konnte einen
Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Durch den Aufprall wurden beiden Fahrer
verletzt. Während der 21-Jährige lediglich leicht Blessuren davontrug und nach
ambulanter ärztliche Behandlung entlassen werden konnte, wurde der 40-Jährige
schwer verletzt und im Fahrerhaus eingeklemmt. Kameraden der Feuerwehr mussten den
Mann aus dem Wrack herausschneiden, Rettungskräfte verbrachten ihn an schließend
in ein umliegendes Krankenhaus.
Insgesamt wird der entstandene Sachschaden auf ca. 110.000 € geschätzt. Beide LKW
waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Gleichzeitig erfolgte deren
Sicherstellung zu späteren Ermittlungszwecken. Wegen der Unfallaufnahme und der
flankierenden Einsatzmaßnahmen war die BAB 9 in Richtung Leipzig für ca. zwei
Stunden voll gesperrt. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
Bezüglich der Unfallursache laufen nun die Ermittlungen der Kripo.
Quelle: www.internetwache.brandenburg.de
15.12.2008 - Feuer im Wohnhaus
Planebruch OT Cammer; Tornower Straße
Feuerwehr und Polizei wurden in der Nacht zu heute wegen eines Brandes gerufen.
Die Bewohner eines Wohnhauses schickten sich an, zu Bett zu gehen, als sie eine
Qualmentwicklung bemerkten, die offenbar vom Dachbereich herrührte. Als sie
unterstützt durch weitere Familienmitglieder nachschauen wollten, stellten sie die
Feuer- und Rauchentwicklung auf dem Dachboden fest und alarmierten umgehend die
Rettungskräfte.
Durch Einsatz der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren von Golzow, Brück und
Cammer konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Der
entstandene Sachschaden steht bislang noch nicht vollständig fest.
Mehrere Hausbewohner wurden ambulant durch Rettungskräfte behandelt. Ein Mann, ein
43-jähriger Mittelmärker, wurde im weiteren Verlauf in ein nahe gelegenes
Krankenhaus verbracht.
Wie genau es zu dem Ausbruch des Feuers kam, ermittelt nun die zuständige Kripo
in Belzig. Die Bearbeitung dauert zur Stunde noch an.
Quelle: www.internetwache.brandenburg.de
20.11.2008 - Thomas Wachs über die peinlichen Zwänge bei der Ausrüstung von Feuerwehren
Druck von außen
Dass es um die Ausrüstung der Feuerwehren – nicht nur im Amt Brück – längst
nicht rosig bestellt ist, ist kein Geheimnis. Das ehrenamtliche Engagement der
zahlreichen Kameraden, die nicht selten mit maroder Technik vergangener Tage
ausrücken, um Menschenleben zu retten, ist nicht hoch genug zu achten. Doch gerade
weil es den Kommunen nicht möglich ist, für an allen Ecken dringend nötige
Investitionen in den Brandschutz aus dem Vollen zu schöpfen, müssen Prioritäten
gesetzt werden. Über diese kann mit dem Ziel gestritten werden, das für den Verbund
aller Wehren im Amtsgebiet beste Ergebnis zu erzielen. Dazu gehört es, die Fakten
abzuwägen, zu gewichten und schließlich das demokratische Ergebnis zu akzeptieren.
Eine letztlich gar von persönlichen Differenzen und Anfeindungen geprägte Debatte,
wie sie in Brück geführt wird, kann diesem Ziel nicht dienlich sein. Niemand hat
etwas davon, wenn zwischen einzelnen Orten und ihren Feuerwehrleuten Fronten
aufgebaut werden, zumal alle Beteiligten nur als Verwalter des Mangels auftreten
können. Letztlich kommt der Druck von außen. Denn so lange das Land nicht in der
Lage ist, seine Wehren zeitgemäß auszustatten, wird der Verteilungskampf vor Ort
immer verbittert geführt werden müssen.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
20.11.2008 - BRANDSCHUTZ: Erst Borkwalde, dann Brück
Knappe Mehrheit und hitzige Debatte zu überarbeiteter Konzeption
BRÜCK - Bei der Beratung der aktualisierten Brandschutzkonzeption schlugen die
Wogen im Amtsausschuss erneut hoch. In Streit gerieten die Vertreter verschiedener
Orte einmal mehr wegen der dringend nötigen und geplanten Beschaffung von neuen
Feuerwehrautos für die Brandschützer in Borkwalde sowie in Brück. Nach einer mehr
als zweistündigen, vehement geführten Debatte um die Prioritätensetzung fand sich
bei zwei Enthaltungen eine knappe Mehrheit von 8:6 Stimmen für die Reihenfolge
laut Konzeption.
Demnach soll ein 230 000 Euro teures Tanklöschfahrzeug TLF 20/40 mit Staffelkabine
für sechs Kameraden im nächsten Jahr zunächst nach Borkwalde rollen. Dieses muss
einen maroden W 50, Baujahr 1977, ablösen. Für den Neuwagen könne ein Rabatt von
zirka 20 000 bis 30 000 Euro genutzt werden. „Der Tanker wird über eine größere
Sammelbestellung des Landes Brandenburg für diesen Typ mit beschafft“, erläuterte
Amtswehrführer Uwe Paul.
Er hat in seiner von den Ortswehrführern gegen Widerstände aus der Stadt Brück und
der Gemeinde Borkheide letztlich gebilligten Konzeption darüber hinaus für das
Jahr 2011 den Kauf eines identischen Neufahrzeuges für die Brücker Kameraden
vorgesehen. Weil es eine Stützpunktwehr stellt, bekommt das Amt Brück dieses Auto
zu 50 Prozent gefördert – allerdings erst 2011 und nicht wie in Brück zunächst
geplant 2010.
Dem Beschluss der Konzeption war erneut eine teils mit persönlichen Anfeindungen
geführte Diskussion vorausgegangen. Sie hatte die Mitglieder in zwei Lager
gespaltet und gegen 23 Uhr zum Abbruch der eigentlich noch nicht beendeten Sitzung
geführt.
Amtsdirektor Christian Großmann sah es angesichts dringender weiterer Ausgaben für
den Brandschutz als „fahrlässig an, wenn wir für Brück auf 110 000 Euro Förderung
verzichten und das Auto gleich selbst bezahlen würden“. Immerhin gebe es im
Gegensatz zu Borkwalde in Brück zwei Fahrzeuge neuerer Bauart, die ausrücken
können. „Wenn das Borkwalder Auto ausfällt, geht von dort nichts mehr“, so
Großmann.
Dies sieht der Brücker Wehrleiter Frank Schulze anders. Er möchte es seinen
Kameraden angesichts vieler Einsätze auf der Autobahn nicht mehr länger zumuten,
„mit dem Auto, das jeden Moment ausfallen kann“, noch auszurücken. „Bis 2011 gehen
mehr als 900 Tage ins Land, an denen stets was passieren kann.“ Er fürchtet zudem
um den Status und die Förderung als Stützpunktwehr, wenn das Ministerium dieses
Modell demnächst überarbeitet.
Der Amtswerhrführer beschrieb den im Kreis Potsdam-Mittelmark greifenden
Notfallplan beim Ausfall von Fahrzeugen. So gäbe es automatisch Ersatz aus
umliegenden Wehren. „Damit können sich die Bürger im Amtsbereich jederzeit sicher
fühlen, selbst wenn in Brück ein Auto für bestimmte Zeit ausfällt“, so Uwe Paul.
Die Borkwalder Wehrführerin Marlies Zibulski verwies auf 1500 Einwohner und die
große Siedlung von Holzhäuern im Wald als besondere Gefahrenquellen sowie die Nähe
zum Truppenübungsplatz, wo ihre Wehr zur Ausrückeordnung gehöre.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
07.11.2008 - Frontalkollision fordert zwei Schwerverletzte
B 246; zwischen Brück und Gömnigk
Ein 58-jähriger Mittelmärker befuhr gestern Nachmittag mit einem PKW Fiat die
Bundesstraße in Richtung Brück. Der Mann näherte sich einem langsam fahrenden
Fahrzeug und überholte dieses - allerdings ohne sich offensichtlich über die
herrschenden Verkehrsverhältnisse im Klaren gewesen zu sein. Während des
Überholvorgangs kam dem 58-Jährigen dann ein PKW Opel entgegen. Beide
Fahrzeugführer versuchten noch die Kollision zu verhindern, stießen dann aber
frontal zusammen.
Sowohl der 58-Jährige als auch die Opelfahrerin, eine 57-jährige Mittelmärkerin,
erlitten bei dem Crash schwere Verletzungen. Man brachte beide umgehend in
umliegende Krankenhäuser. Der entstandene Sachschaden wird mit ca. 8.000 €
angegeben. Abschleppunternehmen mussten die nicht mehr fahrbereiten Autos später
abtransportieren.
Die Kripo hat nun die Ermittlungen zum genauen Hergang aufgenommen. Während der
Einsatzmaßnahmen war die B 246 in beiden Richtungen für einige Zeit voll
gesperrt.
Quelle: www.internetwache.brandenburg.de
14.10.2008 - Auffahrunfall fordert eine verletzte Person
L85, Brück - Linthe
Am Nachmittag des 13.10.2008 kam es auf der Landesstraße 85 zu einem
Auffahrunfall zwischen einem LKW (Kipper) und einem VW Transporter. Der Fahrer des
auffahrenden VWs wurde verletzt in ein nahe gelegenes Krankenhaus verbracht. Die
Feuerwehr rückte hier zum abbinden von Flüssigkeiten an. Der Schaden beläuft sich
auf ca. 8.000 €.
Quelle: www.internetwache.brandenburg.de
10.10.2008 - Freilaufendes Pferd von Auto erfasst
L 85, Brück - Linthe 09.10.2008, 23:09 Uhr;
In der Nacht kam es zu einem ungewöhnlichen Unfall zwischen Brück und
Rottstock. Der 40-jähriger Fahrer eines PKW Nissan kollidierte auf Höhe des
Gewerbegebietes mit einem auf der Fahrbahn befindlichen freilaufendem Pferd und
wurde dabei leicht verletzt. Das Pferd war noch gesattelt und verendete am
Unfallort. Durch die Polizei konnte die Halterin des Pferdes ermittelt werden.
Diese gab an, dass das Pferd bei einem Ausritt am frühen Abend durchgegangen war
und seit dem gesucht wurde. Während der Bergung des Pferdes war die L85 zeitweise
voll gesperrt. Am Nissan entstand Totalschaden. Der Fahrer konnte nach einer
Behandlung im Rettungswagen vor Ort entlassen werden und trug nur leichte
Verletzungen davon.
Quelle: www.internetwache.brandenburg.de
22.09.2008 - JUBILÄUM: Konvoi in Rot-Weiß
Golzower Feuerwehr feierte ihren 80. Geburtstag mit Umzug ganz groß
GOLZOW - Noch nie ist ein so großer Konvoi von Feuerwehrfahrzeugen durch die
Gemeinde Golzow gefahren. Die freiwillige Feuerwehr feierte ihren 80. Geburtstag.
Nach der festlichen Sitzung am Freitag folgte nun am Samstagmittag der
beeindruckende Umzug von der Pernitzer Kirche bis zum Sportplatz. Dazu hatten sich
immerhin die Frauen und Männer von elf Wehren des Amtes Brück mit ihren Fahrzeugen
eingefunden, die dem Spielmannszug und den Golzower Jubilaren an der Spitze
folgten.
Während die am Straßenrand stehenden Bürger einen Eindruck von der heutigen
schlagkräftigen Lösch- und Rettungstechnik gewannen, deutete die von Pferden
gezogene Handdruckspritze aus dem Jahr 1903 an, welche bescheidenen Mittel den
Urgroßvätern der heutigen Kameraden zur Verfügung standen. Doch das war noch gar
nichts angesichts der aus dem Jahr 1876 stammenden Kübelspritze. Mit der mussten
sich Uwe Paul, Stefan Rönicke, Günter Göde und Dirk Cierpinski am Ende des Zuges
abplagen. Denn damals wie heute blieb der Transport dieses Gerätes allein den
Feuerwehrleuten überlassen.
Reinhold Eschholz, der als dienstältester Feuerwehrmann in dem langen Konvoi ganz
vorn zu finden war, kannte die Gründungsmitglieder der 1928 aus der Taufe gehobenen
Feuerwehr aus eigenem Erleben. Zu recht hatte der heute 71-jährige Feuerwehrmann
diesen Platz an der Spitze gleich hinter dem Turbine-Spielmannszug eingenommen.
Schließlich hat er von 1958 bis 1990 die Geschicke der Gemeindewehr gelenkt. Und
wie er bemerkte, habe er in dieser Zeit bei der Organisation von nicht wenigen
Jubiläumsfeiern den Hut aufgehabt. „Das war der erste Gedanke, als ich heute
aufgewacht bin“, sagte er.
Am Samstag brauchte er sich auch keine Sorgen zu machen, dass etwas misslingen
könnte. „Die Truppe ist gut, ihre Führung liegt in guten Händen“, sagte er. Wie
immer in der Vergangenheit sei auch der jüngste Wechsel in der Leitung der Wehr
problemlos vor sich gegangen, die nun von dem 32 Jahre alten Kfz-Meister Marcel
Wolf geführt wird. Das hoben auch Amtsbrandmeister Uwe Paul und Bürgermeister
Reinhard Mahlow hervor, als sie die Wettkämpfe der Wehren im Löschangriff
beobachteten, die auf dem gepflegten Platz ausgetragen wurden. „Die Golzower Wehr
gehört zu den besten Wehren des Amtsbereiches“, sagte Paul. „Ich habe mich gefreut,
dass sie mit der Gebietsreform zu uns kam.“
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
18.09.2008 - FEUERWEHR: Getrennte Wege
Vier Kommunen lösen ihren Zweckverband Brandschutz auf
NIEMEGK - Wenn im Frühling der Jahresabschluss für 2008 fertig gestellt
ist, muss sich Gabriele Selent aus Wiesenburg eine neue Arbeit suchen. Die Stadt
Belzig, die Ämter Brück und Niemegk sowie die Gemeinde Wiesenburg/Mark werden
sich die gemeinsam finanzierte Geschäftsstelle des Zweckverbandes Brandschutz in
Niemegk mit ihr als Halbtagskraft nicht länger leisten. Entsprechende Beschlüsse
werden und wurden in den Parlamenten gefasst.
Die vor mehr als anderthalb Jahrzehnten begonnene und praktisch bewährte
Zusammenarbeit war von der Kommunalaufsicht des Kreises Potsdam-Mittelmark seit
längerem in Frage gestellt worden. Der Zweckverband sei keine eigene juristische
Körperschaft, habe nicht das Recht, eigene Satzungen zu erlassen und verfüge nicht
über einen eigenen Wirtschaftsplan. Doch gibt es weder die Perspektive, ihm die
ursprünglich lokal angesiedelten Aufgaben des Brandschutzes zu übertragen, noch
wollen die Verwaltungen ihre Kooperation mittels einer öffentlich-rechtlichen
Vereinbarung legitimieren.
„In Belzig und Brück gibt es hauptamtliche Feuerwehrleute. Deren Posten wird
gestärkt, wenn sie diese bürokratischen Aufgaben mit übernehmen müssen“, mutmaßte
Helmut Uebe jüngst in der Wiesenburger Gemeindevertretung. Finanziell hat zuletzt
vor allem die Gemeinde Wiesenburg/Mark profitiert. Mit der Umlage von 3,50 Euro
pro Einwohner und Jahr trug sie vergleichsweise gering zum gemeinsamen Budget bei,
während sie durchaus erheblichen Reparaturbedarf an ihrer Technik hatte.
Die vom Zweckverband erledigten Aufgaben müssen ab Januar 2009 laut Gesetz wieder
in den Kommunen erledigt werden. Dies bedeutet, dass sie zum einen noch
Gebührensatzungen beschließen, nach denen kostenpflichtige Einsätze in Rechnung
gestellt werden können. Zum anderen wird – in Wiesenburg zumindest – eine
geringfügige Erhöhung des Zeitbudgets im Ordnungsamt erwogen. Eine Halbtagsstelle
für Gabriele Selent wird es aber nicht werden.
Auch Brücks Amtsdirektor Christian Großmann will die Aufgaben ab Januar in der
Amtsverwaltung ansiedeln. Den Aufbau einer ortsübergreifenden „Zweckverbands-
Feuerwehr“ als „ einzige Alternative“ lehnte er ebenso ab wie der Amtsausschuss.
Bereits in den zurückliegenden Jahren habe sich gezeigt, dass gemeinsame
Anschaffungen „immer schwerer zu koordinieren waren, weil jede Kommune eine andere
Ausrichtung im Brandschutz hat“. Bewährt habe sich indes die zentrale Abrechnung
der Einsätze, sagte Großmann.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
17.09.2008 - Land legt Förderprogramm auf
Zwei Millionen Euro für Freiwillige Feuerwehren in Brandenburg
Potsdam - Für Umbau und Sanierung von Gerätehäusern und andere Baumaßnahmen
können Freiwillige Feuerwehren in Brandenburgs Dörfern künftig mit Fördermitteln
rechnen. Bis 2013 stünden dafür jährlich rund zwei Millionen Euro aus dem
EU-Programm für ländliche Entwicklung bereit, teilte das Umweltministerium am
Mittwoch mit. Die Minister für Umwelt und Inneres, Dietmar Woidke (SPD) und Jörg
Schönbohm (CDU) hätten mit dem Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes, Manfred
Gerdes, ein entsprechendes Investitionsprogramm unterzeichnet.
Die Gelder aus Brüssel sollten möglichst für Vorhaben angelegt werden, für das
sich viele Menschen engagieren und von denen auch viele Menschen profitierten,
hieß es. Neben den Sportvereinen seien das vor allem die Freiwilligen Feuerwehren.
Landesweit sind der Mitteilung zufolge mehr als 47 000 Frauen und Männer bei den
Wehren aktiv. Schönbohm verwies darauf, dass sie sich auch über die Feuerwehrarbeit
hinaus sozial und kulturell engagieren. Dieser ehrenamtliche Einsatz werde nun
erstmals mit EU-Mitteln gefördert.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
16.09.2008 - Kein Platz für Rechtsextreme
Brandenburgs Feuerwehren und Hilfsorganisationen unterzeichnen Erklärung für
Freiheit und Toleranz
Potsdam - Rechtsextreme sollen in den märkischen Feuerwehren und
Hilfsorganisationen keinen Platz finden. Das sieht eine gemeinsame Erklärung für
Freiheit und Toleranz vor, die Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) sowie Vertreter
des Landesfeuerwehrverbandes und von Hilfsorganisationen heute in Potsdam
unterzeichneten. Darin wird nach Ministeriumsangaben allen extremistischen
Bestrebungen eine klare Absage erteilt. Zugleich wollen die Organisationen zur
Prävention und Bekämpfung des Rechtsextremismus und anderer Formen des Extremismus
beitragen. Dies gelte speziell in der Jugendarbeit.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
16.09.2008 - FEUERWEHRSPORT: Einheimische doppelt spitze
Alle Titel blieben im Fläming, Organisation klappte reibungslos
WIESENBURG - Bei der 12. feuerwehrsportlichen Bestenermittlung des Kreises
Potsdam-Mittelmark gingen am vergangenen Wochenende alle Titel an Mannschaften
aus dem Fläming. Sechsmal beim Nachwuchs sowie dreimal bei den Erwachsenen waren
Starter der gastgebenden Kommune siegreich.
„Ich bin mit den Leistungen der Kameraden sehr zufrieden“, schätzte der
Wiesenburger Ordnungsamtleiter Günther Paul ein. „Sie waren bei den Wettkämpfen
gut in Form und haben zudem maßgeblich zum reibungslosen Ablauf beigetragen.“
„Wir hatten die Aufgaben in verschiedene Verantwortungsbereiche aufgeteilt.
Das hat gut geklappt“, resümierte Gemeindewehrführer Burkhard Brüning. Voriges
Jahr hatten er und seine Mitstreiter – immerhin 13 Ortswehren mit 500 Mitglieder
(200 aktiven Frauen und Männern) sowie acht Nachwuchsgruppen mit 110 Jungen und
Mädchen – die Ausrichtung der Meisterschaft angeboten und seit Zuschlagerteilung
schließlich intensiv an der Vorbereitung gearbeitet.
Anerkennung kam folgerichtig von Horst Weiß, dem stellvertretenden Vorsitzenden
des Kreisfeuerwehrverbandes Potsdam-Mittelmark. Dessen Funktionäre stellten nicht
nur die Wettkampfüberwachung sicher. Obendrein sorgten sie für die Abordnung um
Jozef Cwiertnia aus dem polnischen Partnerkreis Nowy Tomysl. Die Kameraden aus
Bolewice beteiligten sich am Löschangriff (nass) und platzierten sich im
Mittelfeld. Den Sieg in der Königsdisziplin holten sich die Floriansjünger aus
Neschholz (Herren) und Reetz (Damen), jeweils mit knappen Vorsprüngen. 26 Männer-
und 14 Frauen-Vertretungen, ermittelt bei den Ausscheiden der Ämter, Städte und
Gemeinden, waren am Start. Spannend verliefen auch die Einzelwettbewerbe.
Im Flämingstadion hatten die Kameraden den Sportplatz und die Turnhalle zur
Verfügung. Die Sondereinsatzgruppe Verpflegung der Johanniter hat an beiden Tagen
insgesamt etwa 1000 Essenportionen für die Teilnehmer ausgegeben. Außerdem war
ein umfangreiches Rahmenprogramm organisiert. Das Brandschutz-Demohaus sowie
allerlei Gerätemodule konnten begutachtet werden. Alte Feuerwehrautos waren zu
bestaunen und das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Görzke sorgte für
Unterhaltung. Diverse Buden und eine Kindereisenbahn standen für große und kleine
Besucher parat. Doch hatten – bei dem nasskalten Wetter – leider nur wenige
Zuschauer den Weg zu dem Ereignis gefunden.
Neben den Spitzen des ausrichtenden Verbandes würdigten auch Wiesenburgs
Bürgermeisterin Barbara Klembt (Die Linke); Herbert Baier, Brandmeister des
Kreises Potsdam-Mittelmark, und die CDU-Kreisvorsitzende Saskia Funck die
Leistungen der Brandschützer. Sie haben Urkunden und Pokale überreicht.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
02.08.2008 - LANDWIRTSCHAFT: Bauern danken der Feuerwehr
Durchschnittliche Ernte
MITTELMARK - Die große Brandgefahr im Land Brandenburg macht auch den
mittelmärkischen Bauern zu schaffen. „Zahlreiche Brände in der Region mussten
durch die Feuerwehren bereits gelöscht werden“, sagte der Vorsitzende des
Kreisbauernverbands, Wolfgard Preuß, gestern der MAZ. Die Kameraden würden bei
ihren Einsätzen Gesundheit und Leben aufs Spiel setzen, dafür gebühre ihnen der
Dank der Bauern, so der Verbandschef.
Im Hinblick auf die laufende Ernte bittet Preuß die Bevölkerung um Verständnis
für eventuelle Behinderungen im Verkehr durch große Erntemaschinen oder durch
Lärm- und Staubbelästigungen. „Die Landwirte müssen die aufgrund des Wetters
nur begrenzte Zeit zur Ernte nutzen, die Behinderungen werden aber auf die
kommenden zwei Wochen beschränkt bleiben“, so Preuß. Wintergerste und Raps
seien bereits gedroschen, derzeit laufe die Ernte der märkischen Hauptanbaufrucht
Roggen auf Hochtouren. Der Kreisbauernverband erwartet laut Preuß einen
durchschnittlichen Ernteertrag. „Brandenburg braucht eine leistungsfähige
Landwirtschaft, die eine angemessene Versorgung mit heimischen Lebensmitteln
sicherstellt“, fordert der Chef der mittelmärkischen Bauern. Trotz der
Globalisierung und der schwierigen Marktlage werde auch weiterhin in die Betriebe
investiert.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
02.08.2008 - FEUER: Felder und Wälder stehen in Flammen
Brände vernichteten in der Mark bereits mehr Forst als im gesamten Vorjahr
POTSDAM - In diesem Jahr hat es in Brandenburg bereits deutlich mehr Waldbrände
gegeben als im gesamten, eher regenreichen Vorjahr. Insgesamt wurden bei 199
Waldbränden 289 Hektar Forst geschädigt. 2007 waren es 167 Brände auf 45 Hektar.
Seit gestern gilt in den meisten Kreisen die höchste Waldbrandstufe 4. In den
Landkreisen Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming, Spree-Neiße und in Cottbus wird
Stufe 4 trotz des angekündigten Regens am Wochenende erwartet.
Wegen der erhöhten Gefahr und der vielen Brände riefen Innen- und Agrarministerium
gestern bereits zum zweiten Mal in dieser Woche zu erhöhter Vorsicht und
Wachsamkeit auf. Denn mehr als 95 Prozent der Wald- und Feldbrände werden durch
Unachtsamkeit ausgelöst. Meist sind es Zigarettenkippen, die aus Autos geworfen
werden, oder in der Natur entsorgte Flaschen und Scherben, die auf dem
ausgetrockneten Boden ein Feuer auslösen. Das Rauchen im Wald ist jetzt
strengstens untersagt.
Auffallend häufig kommt es in diesem Sommer zu Bränden auf Getreidefeldern.
Allein am Donnerstag und Freitag brannten in der Mark fünf Roggenfelder.
Zum Teil wurden dabei auch die Erntemaschinen komplett zerstört.
„Die hohen Lufttemperaturen, verbunden mit geringen Niederschlagsmengen, haben
zum raschen Anstieg der Brandgefahr geführt“, erklärten Agrarstaatssekretär
Dietmar Schulze und Innenstaatssekretär Hans-Jürgen Hohnen. Wer ein Feuer
bemerke, solle dies unbedingt unter der Telefonnummer 112 melden und sich
dabei nicht auf andere verlassen.
Landesweit stehen mehr als 47 000 überwiegend ehrenamtliche Feuerwehrleute bereit,
um im Ernstfall eingreifen zu können. Nach Angaben des Feuerwehrverbandes sind
die Löschzüge technisch ausreichend ausgestattet. Allerdings führt der fehlende
Nachwuchs mehr und mehr zu personellen Problemen, sagt der Verbandsvorsitzende
Manfred Gerdes.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
30.07.2008 - 16 Hektar Getreide in Flammen
BRAND: 100 Feuerwehrleute am Segelflugplatz
LÜSSE - Auf diesen Countdown hätten die Piloten gern verzichtet.
Vier Tage vor Beginn der Segelflug-Weltmeisterschaft hat der Brand
auf dem benachbarten Getreidefeld bei den schon zahlreich Anwesenden
für helle Aufregung gesorgt. Vermutlich nach Funkenflug aus einem Mähdrescher,
der vor Ort geerntet hat, stand in Windeseile eine Fläche von rund 16 Hektar
in Flammen.
„Alle verfügbaren Kameraden aus der Stadt Belzig waren im Einsatz. Darüber hinaus
haben die Wehren aus Brück, Borkheide, Linthe und Niemegk noch Unterstützung
geleistet – insgesamt waren 100 Kräfte vor Ort“, berichtet der Belziger
Stadtwehrführer Olaf Beelitz. „Oberstes Ziel war es, ein Übergreifen auf den
schon gut besetzten Campingplatz und die Gebäude des Segelflugplatzes zu
verhindern.“ „Das war knapp“, bestätigten Augenzeugen. Teilweise trennte
gerade noch ein Erdwall ihr Hab und Gut von dem nahenden Feuer. Von der
Trockenheit begünstigt hat es sich rasant ausbreiten können, zum Glück wehte
lediglich ein leichter Wind aus Osten, der es noch fernhielt, bis die
Floriansjünger aus vollem Rohr löschen konnten.
Für die Kameraden aus Belzig, Bergholz und Werbig war es schon der dritte Alarm
des Tages. Sie waren zuvor zweimal an die Straße von Bergholz nach Kranepuhl
beordert worden. Gegen 12 Uhr hatten es jedoch ein Traktor- und ein
Mähdrescherfahrer gerade noch geschafft, das Malheur im Zaum zu halten und selbst
zu löschen. Kurz vor 14 Uhr soll es an gleicher Stelle erneut eine
Rauchentwicklung gegeben haben. Diesmal allerdings handelte es sich aber
wahrscheinlich um einen Brand, der sich bei Jeber-Bergfrieden (Sachsen-Anhalt)
zugetragen haben muss.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
28.07.2008 - Verbotswidrige Spritentsorgung
Linthe; Westfalenstraße
Eine nach eigener Aussage in seiner Heimat offensichtlich übliche
Vorgehensweise wurde einem 55-jährigen Spanier gestern zum Verhängnis.
Der Mann hatte an einer Tankstelle sein Mercedes - Wohnmobil mit Kraftstoff
befüllt, beim Bezahlen aber bemerkt, den falschen Sprit getankt zu haben.
Eine angebotene Hilfeleistung seitens der Tankstellenbetreiber lehnte er ab
und begab sich mit dem Fahrzeug an eine andere Stelle auf dem Gelände.
Als die Angestellten nachschauen wollten, bemerkten sie, wie der Spanier
sein Problem löste: der 55-Jährige hatte den Tank angezapft und ließ den
falschgetankten Sprit in einen Gully laufen.
Sofort wurde ihm aufgetragen, das Ganze zu unterlassen, was der Mann auch
tat. Die mit der Polizei gerufene Freiwillige Feuerwehr Brück spülte mit
Wasser den Gully und verhinderte so eine weitere Gefahr.
Gegen den Spanier läuft jetzt ein Strafverfahren wegen versuchter
Bodenverunreinigung, die Ermittlungen laufen. Der 55-Jährige konnte später
seinen Weg fortsetzen, allerdings erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung.
Quelle: www.internetwache.brandenburg.de
21.06.2008 - Neschholz war Station im Kampf um den Brandenburger Vier-Bahnen-Pokal
Den Bahnrekord noch unterboten.
NESCHHOLZ - Am vergangenen Sonnabend fand auf Einladung des
Neschholzer Feuerwehrvereins der 24. Planepokallauf der freiwilligen
Feuerwehren statt. Insgesamt 30 Mannschaften aus dem Land Brandenburg
stritten in den Disziplinen Löschangriff Frauen und Männer um die
begehrte Trophäe.
Der Wettkampf im Belziger Ortsteil Neschholz
war gleichzeitig der dritte Wertungslauf für den Brandenburger Vier-
Bahnen-Pokal. Die Abschlussveranstaltung wird am 6. September in
Schwanebeck durchgeführt. Die Schwane-becker Frauen liegen zurzeit auf
Platz eins. Bei den Männern führt die Mannschaft aus Spree-Mitte-Boiz.
Die Zuschauer, unter ihnen Belzigs amtierende Bürgermeisterin Hannelore
Klabunde, sahen spannende Wettkämpfe. Zwar konnten die Schwanebecker
Frauen ihren Bahnrekord vom Vorjahr nicht verbessern, distanzierten
aber dennoch die Konkurrenz deutlich. Mit einer Zeit von 33,56 Sekunden
gewannen sie vor den Frauen aus Gehren (35,83 Sekunden). Für die Gastgeber
reichte es diesmal nur zu Platz vier.
Dagegen konnten im Männerwettbewerb
die Neschholzer gleich im ersten Lauf den Bahnrekord unterbieten. Mit einer Zeit
von 27,28 Sekunden schafften sie sich eine hervorragende Ausgangsposition
für den ersten Sieg beim Planepokal. Doch die Männer aus Neuendorf (bei Teupitz)
waren in Höchstform und siegten mit neuer Bestzeit von 26,27 Sekunden.
Hannelore Klabunde hatte zur Eröffnung die Bedeutung der ehrenamtlichen
Arbeit der Feuerwehren herausgestellt. Sie bezog sich dabei auf das aktuelle
Einsatzgeschehen. So musste der kürzlich auch in Neschholz ausgetragene
Stadtfeuerwehrtag aufgrund des ausgedehnten Bahndammbrandes zwischen Borne
und der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt abgebrochen werden. Diesmal jedoch
blieben die „Pieper“ stumm und der Pokallauf verlief reibungslos.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
20.06.2008 - Müllcontainer brannte
Brück; Heinrich-Heine-Straße;
Anwohner alarmierten gestern Abend Polizei und Feuerwehr wegen einer
brennenden Mülltonne. Vor Ort eingetroffen wurde ein in Flammen stehender
Wechselcontainer festgestellt, welcher durch Kameraden der Feuerwehr
umgehend gelöscht wurde. Eine konkrete Schadenshöhe konnte noch nicht
ermittelt werden. Der Container stand auf einem als Material- und
Mülllager genutzten Firmengelände gegenüber dem Bahnhof. Die Brandursache
ist noch unklar, ein Fremdverschulden kann nicht ausgeschlossen werden.
Die Kripo Belzig ermittelt jetzt wegen Brandstiftung und sucht unter
033841/55-0 Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können.
Quelle: www.internetwache.brandenburg.de
16.06.2008 - Feuerwehrwettkampf mit Pauken und Trompeten
Dobbrikow richtet zum 10. Mal kreisoffenen Kindertag aus
„Da regnet es wochenlang nicht, aber ausgerechnet immer dann, wenn wir
den kreisoffenen Kindertag ausrichten“, stellten die Dobbrikower Kameraden
am Sonnabend fest. Hätten wir das vorher gewusst, dann wäre der Termin
vorverlegt worden, und die Landwirte wären wenigstens von der langen Trockenheit
verschont geblieben“, resümierten die Feuerwehrleute. Den Kindern und
Jugendlichen war das Wetter ziemlich egal. Hauptsache sie erzielten beim
Löschangriff nass gute Ergebnisse.
Zum ersten Mal kam am Sonnabend das elektronische Zeitmessgerät der
Kreisfeuerwehrverbandes zum Einsatz. „Damit sind die Messungen genauer als mit
der Stoppuhr. Um das neue Gerät bedienen zu können, mussten die Dobbrikower
Kameraden extra eingewiesen werden“, erklärte Gemeindebrandmeister Bernd
Wendlandt. Zum Ablesen der Daten wurden zwei unparteiische Schiedsrichter
eingesetzt.
Während sich in den ersten Jahren 75 Mannschaften am kreisoffenen Kindertag
beteiligten, waren es dieses Mal nur 30. „Das ist ein deutliches Zeichen,
dass es in der Nachwuchsarbeit Probleme gibt. Doch wir hoffen, dass es in den
kommenden Jahren wieder aufwärts geht “, so der Gemeindebrandmeister.
Vor zehn Jahren hat sich die Dobbrikower Feuerwehr überlegt, welche Aktion man
zum Kindertag starten könnte. Da Dobbrikow genau an Potsdam Mittelmark grenzt,
entstand die Idee, einen kreisoffenen Kindertag ins Leben zu rufen, der in
diesem Jahr zum zehnten Mal veranstaltet wurde. Besonders stolz sind die
Dobbrikower, dass die Mannschaft aus Göhren (Rügen) von Anfang an dabei war.
Zu den insgesamt 30 Mannschaften, die an den Start gingen, gehörten auch vier
„Minis“, das heißt, die Mannschaften starten mit Kindern im Alter von sechs bis
zehn Jahren. Die Dobbrikower hatten früher vier Kinder- und Jugendmannschaften.
„Heute verfügen wir über zwei Mini-Mannschaften, wobei da auch Kinder aus
Nettgendorf dabei sind“, sagte Wehrführer Jürgen Driefert.
Zwei Stunden dauerte der Wettkampf am Sonnabend, dann standen die Gewinner fest.
Bei den Kindern siegte Wietstock vor Brück. Dritter wurde Ahrensdorf
(bei Ludwigsfelde). Bei der Jugend/Mädchen gab es nur zwei Mannschaften, die
sich beteiligten. Hier gewann Ahrensdof (bei Ludwigsfelde) vor Langenlipsdorf.
Bei der Jugend/Jungen belegte Ahrensdorf (Nuthe-Urstromtal) den ersten Platz,
gefolgt von Gottow und Ruhlsdorf. Während der Wettkämpfe sorgte der
Treuenbrietzener Spielmannszug mit Pauken und Trompeten für die musikalische
Unterhaltung.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
10.06.2008 - Feuerwehrtag zum Jubiläum
Brück, Arena der Titanen der Rennbahn;
Obwohl die Brücker Feuerwehrleute am Freitagabend auf Einladung des
Feuerwehrvereines noch gesellig mit vielen geladenen Gästen das
110-jährige Bestehen ihrer Wehr gefeiert hatten, waren sie am Sonnabend
fit genug für das weitere Programm. Denn das hatte es abermals in sich.
So galt es nicht nur, beim Festumzug durch die Stadt betagte wie moderne Technik
zum Festplatz in der Titanenarena an der Lindenstraße zu kutschieren.
Vielmehr standen dort bei gleißender Sommersonne die Wettkämpfe in
den üblichen Feuerwehrdisziplinen wie Stafette, Löschangriff,
Hindernislauf und Grundübung an.
Dazu angetreten waren vier Frauenmannschaften, acht Teams bei den Männern
sowie sechs Gruppen im Jugendalter. Aus fast allen Feuerwehren des Amtsbereiches
Brück gingen insgesamt mehr als 100 Teilnehmer in das Rennen um Zeiten und
Platzierungen in der Mannschaft sowie in Einzelausscheiden.
Bei den Jugendlichen gelang dies in der Gruppenstafette den Cammeranern in zwei
Minuten und 19,56 Sekunden vor Borkheide (2:36,54) am besten. Die gleiche
Rangfolge ergab auch der Löschangriff. Den absolvierten bei den Frauen die
Starterinnen aus Brück (1:09,09) und Cammer (1:14,56) am schnellsten. Bei den
Männern siegten in dieser Disziplin die Golzower (0:40,53) vor Cammer
(0:52,03), während die Grundübung die Männer aus Brück
(2:20,44) vor denen aus Cammer (2:38,46) für sich entschieden.
Beim Einzelwettkampf auf der 100 Meter langen Hindernisbahn siegte Sebastian
Thiel aus Golzow mit 21,41 Sekunden vor seinem Landsmann Christian Fuhg (22,27).
Bei den Frauen absolvierte diesen Parcours Romy Zibulski aus Borkwalde in 26,53
Sekunden am schnellsten. Sie verwies – in den zuvor von Brücker Kameradinnen
geborgten Turnschuhen – Monique Hohnschild (28,72) aus Brück und die zwei
übrigen Starterinnen – ebenfalls aus Brück – auf die Plätze.
Das Festwochenende der Brücker Feuerwehr wurde zudem genutzt, um verdiente
Kameraden zu ehren. So erhielten beim Festakt am Freitagabend unter anderem
Wolf-Dieter Lukas und Harald Handtke goldene Medaillen für 40 Jahre
Mitgliedschaft.
Die jüngsten Brandschützer indes konnten sich über einen als
großes Geschenk verpackten Geräteanhänger freuen. Er war von
Sponsoren und dem Feuerwehrverein finanziert worden und dient der Jugendfeuerwehr
künftig dazu, Gerätschaften für die Ausbildung, aber auch Zelte
und Ausrüstung für die Zeltlager zu transportieren.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
01.06.2008 - Böschungsbrände sorgen für Zugausfälle
Mehrere Böschungsbrände an Bahndämmen haben am Wochenende den
Zugverkehr in Brandenburg beeinträchtigt. Nach Angaben der Bahn mussten auf
zwei Strecken zeitweise Ersatzbusse eingesetzt werden. Am Sonntagmittag war der
Zugverkehr auf der Regionalexpress-Linie 7 stundenlang unterbrochen, als zwischen
Beelitz-Heilstätten und Brück (Potsdam-Mittelmark) die Böschung in
Flammen stand. Weitere Brände wurden von der Strecke des RE1 aus dem
Landkreis Oder-Spree gemeldet.
Schon am Samstag stand nahe Belzig im Kreis Potsdam-Mittelmark die Böschung
auf bis zu 50 Kilometern Länge in Flammen. Laut Feuerwehr wurden rund 30
Hektar Wald vernichtet. Mehr als 400 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Am Sonntag
mussten noch einzelne Glutnester bewacht werden.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
31.05.2008 - Zugbremsen lösen Böschungsbrand aus
Entlang der Bahnstrecke bei Belzig im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist es am
Samstag zu Böschungsbränden gekommen. Ausgelöst wurden sie nach
Polizeiangaben vermutlich durch heißgelaufene Bremsen eines
Güterzuges.
Das Feuer brach nach Informationen der rbb-Sendung "Brandenburg aktuell" sieben
Kilometer vor dem Bahnhof Wiesenburg aus und erstreckte sich bis kurz über
die Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Insgesamt standen mehr als 50 Kilometer
Bahnstrecke und angrenzende Waldflächen in Flammen.
Über 50 Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis waren im Einsatz. Am Abend
hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle.
Zwischen Belzig und Dessau (Sachsen-Anhalt) kamen auf der Regionalexpress-Linie
7 Ersatzbusse zum Einsatz. Die Strecke soll am Sonntag wieder befahrbar sein.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
28.05.2008 - Silobrand zwischen Linthe und Schlalach
Die Freiwilligen Feuerwehren von Treuenbrietzen, Brück und Borkheide
rückten gestern Nachmittag zu einem Brand aus. Ein mit Folien und alten
Autoreifen abgedeckter sowie mit Grassilage befüllter Silo an der
Kreisstraße stand in Flammen. Durch das Eingreifen der Feuerwehr konnte
der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Ursache des Feuers ist
bislang unbekannt, ein Fremdverschulden kann zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht
gänzlich ausgeschlossen werden.
Die Kripo Belzig ermittelt und sucht nach Zeugen, die Hinweise zur Ursache
liefern können. Sachdienliche Hinweise werden unter 033841/55-0
entgegengenommen.
Quelle: www.internetwache.brandenburg.de
23.05.2008 - Brand bei Dacharbeiten ausgelöst
Borkheide; Am Finkenhain
Der 56-jährige Bewohner eines Hauses führte gestern Nachmittag mit
einem Verwandten Dacharbeiten am Anbau des Eigenheims durch. Das Dach war mit
Dachpappe bedeckt, welche bereits undicht war. Zur Ausbesserung wurden die
Schweißbahnen erhitzt. Wenig später schlugen Rauch und Flammen aus
dem Dach hervor. Offensichtlich war das darunter befindliche Dachkonstrukt durch
das Erhitzen in Brand geraten. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Borkheide
wurden alarmiert und brachten den Dachbrand unter Kontrolle.
Insgesamt wurde eine Fläche von ca. 12 m² in Mitleidenschaft gezogen. Die
Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt, die Kripo
Beelitz ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.
Quelle: www.internetwache.brandenburg.de
01.05.2008 - PKW Brannt
BAB 9; zwischen AS Brück und AS Beelitz
Polizei und Feuerwehr wurden zu einem brennenden PKW VW Käfer gerufen.
Dieser stand auf der Standspur nahe einer Raststätte und brannte aus.
Alle im Fahrzeug befindlichen Insassen kamen unversehrt aus dem PKW, lediglich
der Fahrer - ein 82-jähriger Berliner - kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung
in ein Krankenhaus.
Durch die Rauchentwicklung und die Einsatzmaßnahmen waren kurzzeitig
einige Fahrspuren der Autobahn nicht befahrbar. Der Käfer wurde abgeschleppt.
Die Ursache des Brandes konnte noch nicht geklärt werden.
Quelle: www.internetwache.brandenburg.de
19.04.2008 - PROJEKT: Viele fleißige Helfer packten an
Arbeitseinsatz an der einstigen Korbmacherei in Brück war ein voller Erfolg
Brück - Die Erwartungen übertroffen hat am Sonnabend die Zahl der
emsigen Helfer beim Arbeiteinsatz an der alten Korbmacherei in Brück.
Quer durch alle Generationen – vom Kindergartenkind bis zum betagten Feuerwehrmann
– packten rund 50 Helfer mit an. Sie befreiten den Tag lang das überwucherte
Areal in der Nähe der Schule von Gestrüpp, rissen maroden Schuppen ab
und karrten Müll und Bauschutt aus den Räumen, die künftig für
ein Mehrgenerationenzentrum genutzt werden sollen.
Hilfe kam dabei nicht nur von verschiedensten Gruppen aus Brück selbst,
sondern auch aus der Gemeinde Seddiner See. Von dort waren Bernd Lehmann und
Angelika List angereist. Sie hatten bei einem Treffen der Akademie „Zweite
Lebenshälfte“, die auch von Brück aus daran arbeitet, einen
seniorenfreundlichen Landkreis zu schaffen, von dem Arbeitseinsatz gehört
und sich spontan angeschlossen.
In Brück soll dem ersten Föderantrag für ein Gebäude, der
beim Landesamt für ländliche Entwicklung in Brieselang bereits
vorliegt, nun ein weiterer für die Sanierung auch des zweiten Gebäudes
folgen. Während das bis zu Wende genutzte Produktionsgebäude der
Korbmacherei künftig den Jugendlichen und ihren Ideen für Hobbyräume,
Disco oder Fahrradwerkstatt zur Verfügung stehen soll, könnten im
einstigen Sozialtrakt Begegnungs- und Beratungsräume für Vereine
entstehen. Erstes Geld für die Sanierung von Dächern hat die
Mittelbrandenburgische Sparkasse bereitgestellt, berichtet Wenke Hanack,
Jugenkoordinatorin des Amtes Brück und Mitglied der 20-köpfigen
Steuerungsgruppe für das Projekt Mehrgenerationenhaus. Bei dem Einsatz
am Sonnabend sei es zunächst darum gegangen „ein Zeichen zu setzen und
Aufbruchstimmung zu verbreiten“, sagte Landrat Lothar Koch (SPD), der sich
als Brücker Bürger der Aktion tatkräftig angeschlossen hatte.
Er ist optimistisch, dass noch in diesem Jahr erste Bauarbeiten auf dem
Gelände beginnen können.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
11.04.2008 - Papiertonne abgebrannt
Brück; Heinrich-Heine-Straße
Polizei und Freiwillige Feuerwehr Brück rückten gestern zu einer
brennenden 120-Liter-Papiertonne aus. Diese brannte vollständig nieder,
die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.
Die Kripo Belzig ermittelt in diesem Fall und sucht unter 033841/55-0
Hinweise zum Brandstifter.
Quelle: www.internetwache.brandenburg.de
07.02.2008 - Frontalzusammenstoß
L 85 zwischen der AS Brück und der Stadt Brück
In den heutigen Morgenstunden ereignete sich auf der L 85 ein Verkehrsunfall
bei dem fünf Personen verletzt wurden. Die Fahrerin eines PKW Audi befuhr
die L 85 in Richtung Linthe und wollte nach links in die R.-Ruoff-Straße
(Einfahrt Gewerbegebiet) abbiegen. Dabei beachtete sie nicht einen
entgegenkommenden PKW Kia und stieß mit diesem frontal zusammen.
Die Audifahrerin und drei Insassen des Kia wurden leichtverletzt. Der Fahrer
des PKW Kia erlitt schwere Verletzungen. Alle fünf Personen mussten durch
Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Linthe und Brück waren vor
Ort um auslaufende Betriebsflüssigkeiten zu binden.Die Höhe des
Sachschadens beträgt ca. 5.000 Euro.
Quelle: www.internetwache.brandenburg.de
14.01.2008 - Verkehrsunfall mit Personenschaden
BAB 9; AS Brück- AS Beelitz
Ein 30-jähriger Kraftfahrer aus Spanien befuhr mit seinem Lkw DAF mit
Sattelauflieger die BAB 9 aus Richtung Leipzig in Richtung Dreieck Potsdam auf
dem rechten Fahrstreifen. Geladen hatte dieser mehrere Tonnen Apfelsinen.
Aus bislang noch ungeklärter Ursache fuhr dieser in einer lang gezogenen
Rechtskurve zwischen den Anschlussstellen Brück und Beelitz auf einen
Schilderwagen (LKW Mercedes mit Schilderwagenanhänger) der ABM auf, der zu
diesem Zeitpunkt auf dem rechten Seitenstreifen stand und Arbeiten der ABM
absicherte.
In Folge der Kollision wurde das Schilderwagengespann durch die Leitplanke von
der Fahrbahn geschoben und kippte auf die Seite. Eine 42-jährige Mitarbeiterin
der ABM, die sich zu dieser Zeit im Schilderwagen befand, wurde eingeklemmt und
musste durch die Rettungskräfte geborgen werden. Kameraden der Freiwilligen
Feuerwehren aus Niemegk, Beelitz, Brück und Treuenbrietzen waren dabei im
Einsatz.
Der Rettungshubschrauber war ebenfalls vor Ort. Die Verletzte wurde mit einem RTW
in ein Krankenhaus in Potsdam gebracht.
Der Fahrer des Lkw wurde in Folge des Unfalls ebenfalls verletzt und in ein
Krankenhaus gebracht.
Auf Grund der umfangreichen und sehr aufwendigen Rettung- bzw.
Bergungsmaßnahmen, musste die BAB 9 für mehrere Stunden voll gesperrt
werden. Der Verkehr wurde an den Autobahnanschlussstellen Brück bzw. Niemegk
abgeleitet und später an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Dadurch kam es
auf der BAB und den Umleitungsstrecken zeitweise zu erheblichen
Verkehrsraumeinschränkungen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von
ca. 200.000 Euro.
Quelle: www.internetwache.brandenburg.de
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